Einblicke ins neue Rathaus
Mit einem Tag der offenen Tür und einem großen Fest wurde das sanierte und erweiterte Rathaus eingeweiht
Es ist geschafft: Sanierung und Anbau des Ellhofener Rathauses sind fertiggestellt. Beim Tag der offenen Tür am vergangenen Sonntag machten sich viele Gäste ein eigenes Bild. „Schauen Sie sich an, was so lange gedauert hat“, animierte Bürgermeister Felix Pontow die zahlreichen Besucher, die den extra freigeräumten Kirchplatz füllten. Dank der Beteiligung der Ellhofener Vereine wurde der Tag der offenen Tür zu einem richtigen Fest.
Finanzielle Förderung
Pünktlich zum Tag der Städtebauförderung erfolgt die Einweihung: sehr passend, denn ohne die finanzielle Unterstützung wäre das Mammutprojekt gar nicht zu stemmen gewesen. „Aus dem alten Rathaus mit teils kleinen, dunklen Zimmern ist ein zeitgemäßes, barrierefreies Rathaus entstanden“, freute sich Felix Pontow auch im Namen der Gemeindemitarbeiter. Diese gehen nun in modernen, hellen, klimatisierten Räumen ihrer Arbeit nach. Architekt Dieter Guttenberger von der Werkgemeinschaft Guttenberger zeigte sich von der Resonanz beeindruckt und übergab dem Bürgermeister den symbolischen Schlüssel: in modernen Zeiten als Schlüsselkarte.

Begeisterung bei Groß und Klein
Der katholische Pfarrer Volker Keith, der neuapostolische Kollege Rainer Kallenberger und Pfarrer Jörg Hapke von der evangelischen Kirchengemeinde segnen das Gebäude, drücken ihre Dankbarkeit im Namen wohl aller Anwesenden aus und wünschen dem neuen Ort der Begegnung Gottes Segen.

Begeistert von den Bauarbeiten direkt vor ihrer Haustür waren definitiv die kleinsten Ellhofener von der Kindertagesstätte. Klar haben sie deswegen für die Einweihung ein tolles Lied einstudiert, bei dem am Ende der ganze Platz mitsang: „Wie schön, dass unser Rathaus steht, weil’s ohne gar nicht richtig geht.“ Und nachdem Sandra Streibel, die stellvertretende Ortsvorsitzende des Ortskartells, dem Bürgermeister noch ein Geschenk überreicht hatte, war es das auch schon mit dem offiziellen Teil. Unter der musikalischen Begleitung des Musikvereins begann das bunte Treiben.

Breites Angebot
Die erste Entscheidung lautete: erst essen oder erst das Rathaus stürmen? Der eine so, der andere so. Egal ob bei den Getränken der Feuerwehr, Kaffee und Kuchen von Landfrauen und Tischtennis, Wurst, Steak, Maultaschen und Kartoffelsalat beim Liederkranz, Aperol und Sekt bei den Theaterfinken, Waffeln bei den TSV-Fußballern oder Wein vom Tourismus Weinsberger Tal – überall bildeten sich nach und nach lange Schlangen hungriger Menschen.
Die andere Hälfte stürmte ins Rathaus. Die Kinder zogen ihre Eltern dabei von Station zu Station der Rathaus-Rallye. Wie lautet wohl die richtige Antwort auf die Frage, was im Sitzungssaal passiert? Kochen, schlafen oder Entscheidungen für die Gemeinde treffen? Danach blieb immer noch genügend Zeit, um beim Fischereiverein am Glücksrad zu drehen, sich bei den Sulmtalnarren bunt schminken zu lassen, Kekse vom Pflegestift zu knabbern, das neue Feuerwehrauto und die beim Richtfest bunt gestalteten Hölzer auf einem Originalbalken aus dem Rathaus zu besichtigen oder sich auf der Spielstraße vom TSV Kinderturnen auszutoben.

Viele spannende Details zu entdecken
Wer wollte, konnte sich selbst auf Entdeckungsreise durch das neue Juwel der Gemeinde begeben oder eine der Führungen mit Bürgermeister Felix Pontow mitmachen. Der startete im Keller, wo sich neben WC-Anlagen unter anderem auch die Technik der Straßenbeleuchtung sowie das Archiv der Gemeinde befinden. Im Erdgeschoss des Altbaus befindet sich nicht nur das Bürgerbüro, sondern von hier aus ist das Rathaus dank Lift und Treppenanlage auch bis ins Dachgeschoss hinauf erschlossen. „Wir haben hier auch einen Besprechungsraum für bis zu 20 Personen, so dass der Sitzungssaal noch häufiger auch Vereinen zur Verfügung stehen kann“, erklärt Felix Pontow. Gemeinsam warf die Gruppe einen Blick in sein Amtszimmer, das wie alle Büros im einheitlichen Stil ausgestattet ist.










