Tipps zur Vermeidung von Madenbildung in Abfalltonnen


Fliegen finden in Abfalltonnen an warmen Tagen ideale Bedingungen für die Eiablage. Aus den Eiern entwickeln sich Larven die in den Speiseresten die optimale Nahrung finden. Maden sind grundsätzlich vollkommen harmlos und in der Natur sehr nützlich. Bei Menschen verursacht der Anblick aber häufig Ekelgefühle. Mit den richtigen Tipps lässt sich die Madenbildung vermeiden.

Alle Abfälle sollten möglichst in verschlossenen Tüten in die Tonnen geworfen werden. Küchenabfälle werden in Papiertüten verpackt oder in Zeitungspapier gewickelt. Nützlich ist auch, die Tonnen nicht in der prallen Sonne, sondern auch an einem schattigen Platz abzustellen und die Deckel stets geschlossen zu halten.

Maden in der Restmülltonne sind vor allem ein Hinweis dafür, dass Abfälle nicht richtig getrennt wurden und eiweißhaltige Speisereste, wie Wurst oder Fleisch in die Restmülltonne gelangt sind. Das richtige Trennen und Entsorgen von Speiseresten im Bioabfall kann helfen, den Madenbefall zu verhindern.

Speziell für Bioabfälle gibt es weitere Tipps, um Maden in der Biotonne zu verhindern:

  • Biomüll so trocken wie möglich halten. Kleiden Sie Ihren Sammelbehälter in der Küche mit einem Bioabfallbeutel aus Papier, alten Papiertüten ohne Sichtfolie, zum Beispiel vom Bäcker, oder Zeitungspapier aus. Geben Sie die Bioabfälle nicht in Plastiktüten. Wenn Sie kein Zeitungspapier verwenden und auf Bioabfalltüten nicht verzichten möchten, nutzen Sie Papiertüten.
  • Keine Flüssigkeiten, wie zum Beispiel Suppen oder Soßen in die Biotonne geben. Sehr feuchte Abfälle, wie Kaffeefilter erst, wenn sie abgetropft sind.
  • Eiweißhaltige Speisereste, zum Beispiel Wurst und Fleisch, zusätzlich in einem Blatt Zeitungspapier einschlagen.
  • Stark verschmutzte Tonnen nach der Leerung auswaschen.
  • Sollten dann doch einmal Maden in der Biotonne auftreten, kann man durch Einstreuen von etwas Gesteinsmehl oder gelöschten Kalk („Weißkalkhydrat“, im Baumarkt erhältlich) rasche Abhilfe schaffen.