Standfestigkeitskontrolle der Grabmale auf den Friedhöfen 

Standfestigkeitskontrolle der Grabmale auf den Friedhöfen

Standfestigkeitskontrolle der Grabmale auf den Friedhöfen   

Wie in jedem Jahr müssen auch jetzt wieder alle Grabmale auf ihre Standsicherheit überprüft werden. Die Prüfung wird von der Berufsgenossenschaft, im Zuge der allgemeinen Verkehrssicherungspflicht gegenüber den Friedhofsbesuchern, vorgeschrieben. Die Überprüfung sämtlicher Grabsteine - sowohl auf dem Alten als auch den Neuen Friedhof in Ellhofen - wird voraussichtlich Mitte Juni durchgeführt (das genaue Datum wird noch bekannt gegeben!). Die Standfestigkeitskontrolle erfolgt mittels eines Druckmessgerätes!

Aus unserer Friedhofssatzung (Friedhofsordnung und Bestattungsgebührensatzung) vom 19. Mai 2015 ergibt sich nach Paragraph 21 und 22 die Pflicht zur Überprüfung der Standsicherheit der Grabmale. Verantwortlich ist dafür bei Reihengrabstätten und Urnenreihengrabstätten der Verfügungsberechtigte, bei Wahlgrabstätten und Urnenwahlgrabstätten der Nutzungsberechtigte.

Erfahrungsgemäß können Grabmale vor allem über die Winterzeit in ihrem Aufbaugefüge Schaden nehmen (zum Beispiel eindringendes und gefrierendes Wasser verursacht Rissbildungen, Mörtel löst sich, und so weiter), so dass diese dann oftmals schon bei geringer Berührung umstürzen können, wodurch auch schon Unfälle passiert sind. Vor allem ältere Menschen und Kinder, die zum Beispiel am Grabstein Halt suchen, können dann durch die mehrere Zentner wiegende Steine schwer verletzt werden.

Die Grabnutzungsberechtigten haben bis zum obengenannten Termin die Möglichkeit, etwaige Mängel bei der Standfestigkeit fachmännisch beseitigen zu lassen. Danach werden Grabmale, die umzustürzen drohen, umgelegt – die Grabnutzungsberechtigten erhalten umgehend von der Friedhofsverwaltung eine Nachricht. Bei Grabmälern, die sonstige Mängel ausweisen, werden die Nutzungs- und Verfügungsberechtigten angeschrieben.

Des Weiteren weisen wir darauf hin, dass Sie als Verfügungs- beziehungsweise Nutzungsberechtigter einer Grabstätte gemäß Paragraf 22 unserer Friedhofssatzung vom 19. Mai 2015 jederzeit verantwortlich für die Standsicherheit eines Grabmals sind.

Auszug aus der Friedhofssatzung

§ 21   Standsicherheit

Grabmale und sonstige Grabausstattungen müssen standsicher sein. Sie sind ihrer Größe

entsprechend nach den allgemein anerkannten Regeln des Handwerks zu fundamentieren und zu befestigen. Steingrabmale müssen aus einem Stück hergestellt sein und dürfen die

Mindeststärke von vierzehn Zentimetern nicht unterschreiten.


§ 22   Unterhaltung

(1)    Die Grabmale und die sonstigen Grabausstattungen sind dauernd in würdigem und verkehrssicherem Zustand zu halten und entsprechend zu überprüfen. Verantwortlich dafür ist bei Reihengrabstätten und Urnenreihengrabstätten der Verfügungsberechtigte, bei Wahlgrabstätten und Urnenwahlgrabstätten der Nutzungsberechtigte.

Erscheint die Standsicherheit von Grabmalen und sonstigen Grabausstattungen gefährdet, so sind die für die Unterhaltung Verantwortlichen verpflichtet, unverzüglich Abhilfe zu schaffen. Bei Gefahr im Verzug kann die Gemeinde auf Kosten des Verantwortlichen Sicherungsmaßnahmen (zum Beispiel: Absperrungen, Umlegung von Grabmalen) treffen. Wird der ordnungswidrige Zustand trotz schriftlicher Aufforderung der Gemeinde nicht innerhalb einer jeweils festzusetzenden angemessenen Frist beseitigt, so ist die Gemeinde berechtigt, dies auf Kosten des Verantwortlichen zu tun oder nach dessen Anhörung das Grabmal oder die sonstige Grabausstattung zu entfernen. Die Gemeinde bewahrt diese Sachen drei Monate auf. Ist der Verantwortliche nicht bekannt oder nicht ohne weiteres zu ermitteln, so genügt ein sechswöchiger Hinweis auf der Grabstätte.

Wir bitten um Beachtung!

Sollten Sie Fragen hierzu haben, wenden Sie sich bitte an das Friedhofsamt, Frau Lato, Telefon: 07134/9881-20.

-Friedhofsverwaltung-