Allgemeinverfügung zur häuslichen Absonderung sowie Information zur aktuellen Lage im Landkreis


Hier gelangen Sie zur Allgemeinverfügung zur häuslichen Absonderung vom 26. März 2020 (bitte anklicken).

Landkreis erlässt weitere Allgemeinverfügung 

Aufgrund der hohen Zahl an infizierten Personen muss das bisherige Vorgehen zur Eindämmung des Virus geändert werden. Das Gesundheitsamt ist weiterhin auf eine größere Mitwirkung der betroffenen Personen angewiesen. Es hat deshalb deren Pflichten in einer Allgemeinverfügung geregelt. 

Die betroffenen Personen sollten die Allgemeinverfügung genau lesen und sich über ihre Pflichten informieren. Die Allgemeinverfügung ist auf der Interseite des Landkreises unter www.landkreis-heilbronn.de/coronavirus veröffentlicht. Sie tritt am Freitag, 27. März 2020, in Kraft.


Information des Landkreises Heilbronn vom 29. Mai 2020

Coronavirus im Landkreis Heilbronn Reihentestung in Einrichtungen geht weiter – Kaum Neuinfektionen im Landkreis 
 
Reihentests in Einrichtungen Entsprechend der neuen Teststrategie des Landes Baden-Württemberg läuft im Landkreis Heilbronn momentan die flächendeckende Testung der Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Behindertenhilfe auf COVID-19. Inzwischen wurden schon 25 Einrichtungen beprobt. Von den rund 2.750 abgestrichenen Personen liegen noch nicht alle Ergebnisse vor, jedoch konnten im Rahmen dieses Screenings bisher nur fünf Infizierungen festgestellt werden. Hierbei handelten es sich um Mitarbeitende sowie Bewohnerinnen und Bewohner. In den nächsten Wochen steht die Testung weiterer Einrichtungen an. Insgesamt wird die Aktion rund 7.000 Tests und rund 50 Einrichtungen umfassen. Sie soll bis Ende Juni abgeschlossen sein.
 
Nur wenige Neuinfektionen im Landkreis In Absprache zwischen Bund und Ländern wurde ein Schwellenwert festgelegt, ab dem die Landkreise prüfen müssen, ob zusätzliche Beschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus anzuordnen sind. Auf die Einwohnerzahl des Landkreises Heilbronn hochgerechnet würde der Schwellenwert überschritten werden, wenn es innerhalb einer Woche 172 Neuinfektionen gäbe. In den letzten Tagen bewegte sich diese Zahl im Landkreis Heilbronn durchgehend im einstelligen Bereich und damit auf einem sehr niedrigen Niveau. 
 
In der beigefügten Grafik stellt die blaue Kurve den Verlauf der täglichen Neuinfektionen dar. Die orange Kurve bildet die kumulierte Zahl der Neuinfektionen der letzten sieben Tage ab. Die rote Linie markiert die Eingriffsschwelle. Die gelbe Linie ist eine interne Vorwarnstufe, die durch den Landkreis Heilbronn selbst bei 70 % (ca. 130 Neuinfektionen innerhalb sieben Tage) festgelegt wurde.


Information des Landkreises Heilbronn vom 22. Mai 2020

Reihentestung in Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Behindertenhilfe gestartet

Entsprechend der neuen Teststrategie des Landes Baden-Württemberg läuft im Kreis Heilbronn inzwischen die flächendeckende Testung der Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Behindertenhilfe. Inzwischen wurden schon 13 Einrichtungen beprobt. Von den rund 1.100 abgestrichenen Personen liegen bereits erste Ergebnisse vor. Im Rahmen dieses Screenings konnten fünf Infizierungen festgestellt werden. Hierbei handelten es sich um Mitarbeitende und Bewohnende: Gegenüber der Einrichtung als auch den Betroffenen wurden die erforderlichen Schutzmaßnahmen angeordnet. In der nächsten Woche steht die Testung von neun weiteren Einrichtungen an. Insgesamt wird die Aktion rund 7.000 Tests und rund 50 Einrichtungen umfassen. Sie soll bis Ende Juni abgeschlossen sein.

Ab 172 Neuinfektionen in der Woche kann es zur Beschränkungen kommen

In Absprache zwischen Bund und Ländern wurde ein Schwellenwert festgelegt, ab dem die Landkreise prüfen müssen, ob zusätzliche Beschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus anzuordnen sind. Der Schwellenwert wird überschritten, wenn es mehr als 50 Neuinfektionen innerhalb einer Woche pro 100 000 Einwohner gibt. Auf die Einwohnerzahl des Landkreises Heilbronn hochgerechnet sind dies 172 Neuinfektionen. Kreisweite Restriktionen sind aber nicht immer zwingend. Sollte es sich um ein lokalisiertes, klar eingrenzbares Infektionsgeschehen handeln, z.B. ein Ausbruch in einem Betrieb, einer Gemeinschaftsunterkunft, einem Pflegeheim, Krankenhaus oder Schule und ist nicht zu erwarten, dass sich dies allgemein auswirkt, kann mitunter davon abgesehen werden.

In der beigefügten Grafik stellt die blaue Kurve den Verlauf der täglichen Neuinfektionen dar. Die orange Kurve bildet die kumulierte Zahl der Neuinfektionen der letzten sieben Tage ab. Die rote Linie markiert die Eingriffsschwelle. Die gelbe Linie ist eine interne Vorwarnstufe, die durch den Landkreis Heilbronn selbst bei 70 % (ca. 130 Neuinfektionen innerhalb sieben Tage) festgelegt wurde.

Die Grafik zeigt, dass die Eingriffsschwelle bisher nur in zwei kurzen Zeiträumen überschritten wurde.

Hier gelangen Sie zu der Grafik (bitte anklicken).


Information des Landkreises Heilbronn vom 14. Mai 2020

SRH Gesundheitszentrum Bad Wimpfen

Für Ermittlungen braucht es konkrete Hinweise

Das Geschehen im SRH Gesundheitszentrum Bad Wimpfen beschäftigt seit Wochen das Gesundheitsamt des Landratsamtes Heilbronn.

Um prüfen zu können, ob gegen Hygienevorschriften verstoßen wurde, ist die Behörde weiter auf konkrete Anhaltspunkte angewiesen. Bislang gibt es nur vage Vorwürfe, die für eine Anzeige nicht ausreichen. Deshalb bittet das Landratsamt um entsprechende Hinweise, damit der Sachverhalt aufgeklärt werden kann.

Das Gesundheitsamt hat seit Bekanntwerden der ersten COVID-19- Infektion an jedem Tag ermittelt und geprüft, wie das Virus in der Klinik eingegrenzt werden kann und dazu Anordnungen erlassen. Neben dem ständigen Austausch mit der SRH-Klinik hat sich das Gesundheitsamt zusätzlich in über 200 Telefonaten mit Patienten und Mitarbeitern ein Bild von der Lage vor Ort und der Umsetzung der angeordneten Maßnahmen verschafft. Zudem wurden in den letzten Wochen auch vereinzelt schriftliche Hinweise an das Gesundheitsamt herangetragen. Wenn es in diesen Gesprächen oder Schriftstücken Anhaltspunkte für Gefahren gab, wurde sofort reagiert und entsprechende Anordnungen erlassen, deren Umsetzung von der Leitung der Einrichtung bestätigt werden mussten.

Die meisten Punkte konnten nach Recherche des Gesundheitsamtes zeitnah aufgeklärt und entkräftet werden. Unter anderem etwa, dass Patienten auch nach dem 2. April noch in Bad Wimpfen einkaufen gewesen wären. Dies war zulässig, weil bis zum 16. April nur Teile der SRH-Klinik unter Quarantäne standen. Ebenso konnte entkräftet werden, dass Türen verbotswidrig offen gewesen wären. Aus Brandschutzgründen war ein Schließen der Türen nicht zulässig, es wurde jedoch auf Hinweisschildern deutlich auf die Verbote hingewiesen.

Außerdem wurde von einem Patienten Ende April reklamiert, dass er im März noch ohne Mundschutz und Schutzausrüstung behandelt worden sei. Im März musste jedoch noch keine Schutzkleidung getragen werden, da es noch keinen vom Gesundheitsamt festgestellten Fall einer Infektion mit COVID-19 innerhalb der Klinik gab. In einem Schreiben wurde des Weiteren vorgetragen, dass eine namentlich nicht benannte Nachbarin aus der Klinik entlassen worden sei, ohne dass deren häusliche Verhältnisse dafür geeignet gewesen wären. Der Fall konnte nicht ermittelt werden. Patienten werden aber vor jeder Verlegung nach Hause befragt, ob dies möglich ist.

Das Landratsamt bittet deshalb alle Personen, die konkrete Sachverhalte benennen können, sich direkt mit dem Gesundheitsamt des Landratsamtes in Verbindung zu setzen. Die Gespräche werden vertraulich behandelt. Allerdings ist eine Nachverfolgung von Hinweisen ohne Namen und Benennung der Station nur schwer möglich.


Information des Landkreises Heilbronn vom 8. Mai 2020

Kfz-Zulassungsstelle Landkreis Heilbronn - Mehr Vorgänge ohne Terminvereinbarung möglich
 
Die Kfz-Zulassungsstelle des Landkreises Heilbronn erweitert erneut ihre Kapazitäten, die aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus momentan eingeschränkt sind. Ab Mittwoch, 13. Mai 2020, können mehr Vorgänge ohne vorherige Terminvereinbarung durchgeführt werden. Das betrifft Kurzzeitzulassungen, Ausfuhrkennzeichen, Adressänderungen, Umschreibungen nach Zuzug in den Landkreis mit Kennzeichenbehalt sowie Abmeldungen (auch mit Verlustmeldung). 
 
Die oben genannten Vorgänge sollen künftig alle ohne Terminbuchung erfolgen, um die Kapazitäten für alle anderen Serviceangebote, die nur mit Termin vorgenommen werden können, freizuhalten. Die Zulassungsstelle appelliert deshalb dringend, für diese Anliegen keine Termine zu buchen. Sollte im Vorfeld bereits ein Termin gebucht worden sein, wird darum gebeten, diesen zu stornieren, um ihn für andere Vorgänge zur Verfügung stellen zu können.
 
Bei zu großem Andrang sind Zutrittsbeschränkungen möglich. Außerdem sollte beim Besuch der Zulassungsstelle ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 7:30 bis 12 Uhr, zusätzlich montags, dienstags und donnerstags von 13 bis 15 Uhr sowie mittwochs von 13 bis 18 Uhr.


Information des Landkreises Heilbronn vom 7. Mai 2020

Veröffentlichung von COVID-19 Fallzahlen im Landkreis Heilbronn

Einzelne Landkreise veröffentlichen tagesaktuell die Zahl der positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getesteten Personen in den jeweiligen Kommunen. Der Landkreis Heilbronn hat sich dazu entschieden, dies nicht zu tun. Für diese Entscheidung gibt es gute Gründe, die entgegen anderslautender Kritik nicht darin liegen, diese Zahlen aufgrund ihrer Höhe zurückhalten zu wollen. Das Gegenteil ist vielmehr der Fall. Die Veröffentlichung von Fallzahlen auf Ebene der einzelnen Städte und Gemeinden würde in vielen Fällen eine falsche Sicherheit vermitteln. Das könnte gerade in der jetzigen Situation, in der die Zahlen stetig sinken und die Forderungen nach Lockerungen der Maßnahmen zur Eindämmung steigen, zu gefährlichem Leichtsinn führen.

Die Gefahr, sich mit dem Coronavirus zu infizieren, geht zudem nicht von der Anzahl der bekannten Infektionen im örtlichen Umfeld aus, sondern vielmehr von den Fällen, die das Virus unwissentlich in sich tragen und unter Umständen weiterverbreiten. Die tatsächliche Zahl der Infizierten liegt vermutlich sehr viel höher als bisher bekannt. Die Zahl der bestätigten Fälle auf Gemeindeebene hat damit keine Aussagekraft in Bezug auf das eigene Infektionsrisiko im örtlichen Umfeld. Die örtlichen Fallzahlen hängen in starkem Maße auch damit zusammen, wie viele Tests in einer Kommune durchgeführt werden. Werden beispielsweise die Mitarbeitenden und Bewohner eines Pflegeheims beprobt, gibt es viel mehr Fälle in einer Gemeinde, als in einer anderen, in der weniger Menschen beprobt werden. Zudem können in den Gemeindezahlen auch Infizierte enthalten sein, die gar nicht vor Ort sind, sondern sich beispielsweise in einer Klinik an einem anderen Ort befinden. Diese werden aber dennoch an ihrem Wohnort als infizierte Person gezählt.

Von festgestellten Infizierten geht für das örtliche Umfeld praktisch keine Gefahr aus, da diese Personen unter behördlich angeordneter Quarantäne stehen und sich daher nicht in der Gemeinde oder Stadt frei bewegen dürfen. Ebenso stehen die Kontaktpersonen als mögliche Überträger unter Quarantäne. Es wäre also unsinnig, seinen persönlichen Bewegungsradius an solchen Zahlen auszurichten.

Bereits seit dem 10. April weist das Robert Koch-Institut keine Risikogebiete oder besonders betroffenen Regionen mehr aus, da das Coronavirus inzwischen weltweit verbreitet ist. Ein Übertragungsrisiko besteht demnach quasi überall. Um sich und andere vor Ansteckungen zu schützen, ist es deshalb - unabhängig von genauen Fallzahlen vor Ort - weiterhin unbedingt nötig, sich an die Kontaktbeschränkungen und die weiteren Maßnahmen zur Eindämmung zu halten. Das eigene Verhalten sollte auf keinen Fall an Fallzahlen ausgerichtet werden. Eine niedrige Zahl im örtlichen Umfeld vermittelt ein völlig falsches Sicherheitsgefühl und führt so im Zweifel zu mehr Ansteckungen und Toten. Eine Veröffentlichung dieser nicht aussagekräftigen Zahlen bietet daher absolut keinen Mehrwert für die Bevölkerung, sondern birgt unter Umständen unnötige Risiken.


Information zur Corona-Hotline des Landkreises vom 5. Mai 2020

Gemeinsame Hotline teilt sich auf - Neue Telefonnummern für Corona-Hotline

Die gemeinsame Hotline der SLK-Kliniken und der Gesundheitsämter der Stadt Heilbronn und des Landkreises Heilbronn ist von Mittwoch, 6. Mai, an nur noch von 8 bis 16 Uhr über die Telefonnummer 07131 – 493333 erreichbar. Zum letzten Mal ist diese Telefonnummer am Freitag, 8. Mai, besetzt. Danach wird der Betrieb der gemeinsamen Hotline eingestellt. Stadt Heilbronn und Landkreis Heilbronn bieten jeweils eine eigene Hotline an.

Heilbronner Bürgerinnen und Bürger können das städtische Gesundheitsamt erreichen unter 07131 – 563540, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr und zusätzlich am Wochenende, jeweils von 12 bis 16 Uhr. Die Hotline ist bereits ab Samstag, 9. Mai, besetzt. Landkreisbewohner können die Hotline des Landkreises Heilbronn unter 07131 – 994 8050 erreichen, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, beginnend am Montag, 11. Mai.

Außerdem betreibt das Landesgesundheitsamt eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger, die täglich, also auch am Wochenende, zwischen 9 und 18 Uhr besetzt ist. Die Nummer lautet 0711/904-39555.

Grundsätzlich gilt zu beachten, dass die Info-Hotlines der Gesundheitsämter nur allgemeine Fragen zum Thema Coronavirus beantworten können. Sie erbringen keine ärztlichen Leistungen für Einzelpersonen und sind deshalb nicht die richtigen Ansprechpartner für Personen, die ärztliche Hilfe benötigen. Für Patienten mit nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen sind die niedergelassenen Ärzte die richtigen Ansprechpartner, also in erster Linie die Hausärzte. Sind diese nicht zu erreichen, dann muss der kassenärztliche Bereitschaftsdienst (Tel.: 116 117) angerufen werden. Die gemeinsame Hotline wird bereits seit dem 28. Februar betrieben, um Fragen rund um das Thema Coronavirus zu beantworten. Während die Nummer gerade am Anfang der Corona-Pandemie noch extrem stark ausgelastet war, geht die Zahl der Anrufe seit einiger Zeit stetig zurück. Deshalb organisieren die Partner die Hotline neu.


Aktuelle Situation im Landkreis Heilbronn am Freitag, 24. April 2020

Aktuelle Zahlen

Aktuelle Zahlen Aktuelle Zahlen für alle Landkreise in Baden-Württemberg veröffentlicht das Ministerium für Soziales und Integration tagesaktuell unter folgendem Link: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/lage-in-baden-wuerttemberg/.

Wann endet die Quarantäne?
Die Berichterstattung in den Medien zeigt, dass unterschiedliche Aussagen in Bezug auf die Aufhebung der Quarantäne nach einer COVID-19 Infektion kursieren. Das Gesundheitsamt des Landkreises Heilbronn orientiert sich hier an den aktuellen Empfehlungen des Robert Koch- Instituts und hat diese Kriterien auch klar in seiner Allgemeinverfügung zur häuslichen Absonderung formuliert. Demnach erfolgt eine Entlassung aus der häuslichen Isolierung bei einem leichten Krankheitsverlauf ohne vorangegangenen Krankenhausaufenthalt frühestens 14 Tage nach Symptombeginn, sofern eine 48 stündige Symptomfreiheit vorliegt. Bei Verläufen ohne erkennbare Symptome beginnt die vierzehntägige Frist ab Abnahme des Abstrichs. In beiden Fällen sind, entgegen anderslautender Berichterstattungen, keine zwei Tests mit negativem Ergebnis zur Aufhebung der Quarantäne notwendig.

Bei schweren Krankheitsverläufen mit vorausgehendem Krankenhausaufenthalt sowie bei Personen, die im medizinischen Bereich arbeiten, stellt sich die Situation anders dar. Hier wird, bei medizinischem Personal vor allem aufgrund der Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit, ein weiterer Test durchgeführt.

Im Einzelfall, insbesondere bei Beteiligung von Personen, die einer Risikogruppe angehören, kann in enger Absprache zwischen Klinik, Labor und Gesundheitsamt von diesen Kriterien abgewichen werden.

Zentrale Beprobungsstelle geht in Stand-By

Die zentrale Beprobungsstelle für den Landkreis und die Stadt Heilbronn sollte zu Beginn der Corona-Pandemie dabei helfen, die große Zahl an notwendigen Abstrichen zu bewerkstelligen und so Krankenhäuser und niedergelassene Ärzte entlasten. Inzwischen wurden mit den neu eingerichteten Fieberambulanzen in Bad Rappenau, Eppingen und Neckarsulm sowie verschiedenen Corona-Schwerpunktpraxen neue Strukturen geschaffen, die den Betrieb der Beprobungsstelle momentan nicht mehr erforderlich machen. Deshalb werden dort bis auf Weiteres keine Abstriche mehr vorgenommen. Bei Bedarf kann der Betrieb jedoch jederzeit wieder aufgenommen werden.
Die zentrale Beprobungsstelle war seit Sonntag, 15. März 2020, eingerichtet. Betrieben wurde sie von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des DRK. Bisher wurden dort rund 2.800 Personen beprobt.

COREY beantwortet Fragen zum Cornavirus

Der Landkreis Heilbronn setzt ab sofort beim Beantworten von Fragen rund um das Coronavirus auf künstliche Intelligenz. Zusätzlich zur gemeinsamen Hotline mit den SLK-Kliniken und der Stadt Heilbronn steht der Chatbot COREY den Bürgerinnen und Bürgern rund um die Uhr zur Verfügung. Er gibt unter anderem Auskunft über die aktuellen, landeseinheitlichen Regelungen und zusätzlich über die für den Landkreis spezifischen Inhalte, wie zum Beispiel die Allgemeinverfügung über häusliche Absonderung. Erreichbar ist der Chatbot unter www.landkreis-heilbronn.de. Entwickelt wurde COREY vom IT-Dienstleister ITEOS.


Aktuelle Situation im Landkreis Heilbronn am Freitag, 17. April 2020

Aktuelle Zahlen

Aktuelle Zahlen für alle Landkreise in Baden-Württemberg veröffentlicht das Ministerium für Soziales und Integration tagesaktuell unter folgendem Link: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/lage-in-baden-wuerttemberg/.

Kfz-Zulassungsstelle weitet Öffnungszeiten aus

Aufgrund der Corona-Pandemie musste der Service der Kfz-Zulassungsstelle deutlich eingeschränkt und vor allem auf systemkritische Infrastruktur begrenzt werden. Ab Montag, 20. April, wird das Service-Angebot nun wieder erweitert. Neben den bisherigen täglichen Öffnungszeiten von 8 bis 12 Uhr und der Öffnung am Mittwochnachmittag von 14 bis 18 Uhr ist nun auch montags, dienstags und donnerstags von 13 bis 15 Uhr geöffnet. Außerdem wird die Mitarbeiterzahl für Zulassungen von Händlern und Zulassungsdiensten erhöht. Eine Bearbeitung erfolgt weiterhin nur nach vorheriger Terminvereinbarung. Weitere Informationen dazu auf der Internetseite des Landratsamtes Heilbronn unter www.landkreis-heilbronn.de.

Ausgenommen von der Terminvereinbarung sind lediglich Abmeldungen. Für sie ist keine Terminvereinbarung erforderlich, sofern die Zulassungsbescheinigung I (Fahrzeugschein) und die Kfz-Kennzeichen vorgelegt werden.

Trotz dieser Ausweitung ist damit zu rechnen, dass die Termine sehr schnell ausgebucht sein werden. Das Landratsamt prüft laufend, wie der Serviceumfang weiter erhöht werden kann.

Bitte nur mit Maske!

Um das Risiko von Infektionen mit dem Corona-Virus zu reduzieren, haben Bund und Länder die dringende Empfehlung ausgesprochen, im öffentlichen Raum sogenannte nicht-medizinische Alltagsmasken (Community-Masken) zu tragen, wenn dort der Mindestabstand nicht gewährleistet ist. Das Landratsamt Heilbronn schließt sich dieser Empfehlung an und bittet alle Kunden eindringlich darum, beim Besuch des Landratsamtes eine Maske zu tragen.


Aktuelle Situation im Landkreis Heilbronn am Dienstag, 14. April 2020

Aktuelle Zahlen

Das Ministerium für Soziales und Integration tagesaktuell unter folgendem Link: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/lage-in-baden-wuerttemberg/.

Schutzausrüstung für den Landkreis Heilbronn

Das Landratsamt Heilbronn hat am Karfreitag eine erste, lang ersehnte Lieferung von Schutzausrüstung aus China erhalten. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des DRK-Kreisverbandes Heilbronn sowie zahlreiche DRK-Ortsvereine unterstützen das Landratsamt dankenswerterweise bei der Abholung und der anschließenden Verteilung der Schutzausrüstung.

Die Ausrüstung wird an Alten- und Pflegeheime, ambulante Pflegedienste und Behinderteneinrichtungen verteilt. Zusätzlich muss der Landkreis das Klinikum am Weissenhof ausstatten. Außerdem erhielten in der letzten Woche auch Hebammen Schutzausrüstung. Das Landratsamt steht darüber hinaus mit der Kassenzahnärztliche Vereinigung und dem Verband für Physiotherapie in Kontakt, um hier ggf. mit Material auszuhelfen.

Allgemeinverfügungen in acht Sprachen übersetzt

Der Landkreis Heilbronn hat seine Allgemeinverfügung zur häuslichen Absonderung in der Fassung vom 26. März 2020 in acht verschiedene Sprachen übersetzen lassen. Verfügbar sind die Sprachen Arabisch, Englisch, Französisch, Italienisch, Polnisch, Rumänisch, Russisch und Türkisch. Die Dokumente stehen unter www.landkreis-heilbronn.de/coronavirus als Download zur Verfügung.
Die Übersetzungen sollen dem besseren Verständnis dienen, stellen aber keine rechtsgültigen Dokumente dar. Übersetzungsbedingte sprachliche Abweichungen im Wortlaut bedeuten keine Änderung der Verfügung. Rechtsverbindlich ist lediglich die Originalfassung in deutscher Sprache.


Aktuelle Situation im Landkreis Heilbronn am Mittwoch, 8. April 2020

Aktuelle Zahlen

Aktuelle Zahlen für alle Landkreise in Baden-Württemberg veröffentlicht das Ministerium für Soziales und Integration tagesaktuell unter folgendem Link: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/lage-in-baden-wuerttemberg/.

stay@home mit Waldpädagogik

Waldpädagogik lebt von gemeinsamen Erlebnissen und Entdeckungen im Wald. Aufgrund der aktuellen Situation ist die Durchführung von waldpädagogischen Angeboten derzeit nicht möglich – weder für Schulklassen, pädagogische Einrichtungen und sonstige Gruppen, noch die Waldplaner-Angebote des WaldNetzWerkes.
Damit Kinder, Familien und Erwachsene trotzdem Ideen für neue Erlebnisse in Wald und Natur bekommen, stellt das WaldNetzWerk zweimal pro Woche Aktionen vor, die zu Hause, im Garten oder bei einem Waldspaziergang mit der Familie ausprobiert und erlebt werden können.

Die Aktionen werden immer mittwochs und samstags auf der WaldNetzWerk-Homepage unter www.waldnetzwerk.org veröffentlicht und sind kostenfrei nutzbar. Auskunft direkt zu den einzelnen Aktionen gibt es unter stayhome@waldnetzwerk.org. Auch die Planung von waldpädagogischen Programmen für Schulklassen, Bildungseinrichtungen und sonstige Gruppen ist momentan möglich. Kontakt unter 07131 994-1181 oder per E-Mail waldpaedagogik@landratsamt-heilbronn.de.

Selbsteinschätzung

Infektionsrisiko und Einstufung als Kontaktperson Zur Selbsteinschätzung über ein mögliches Infektionsrisiko und zur Einstufung als Kontaktperson hat der Landkreis ein Schema erstellt. Dieses ist als Download auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-heilbronn.de/coronavirus eingestellt.


Aktuelle Situation im Landkreis Heilbronn am Donnerstag, 2. April 2020

Aktuelle Zahlen

Die Gesamtzahl aller Personen, die sich im Landkreis Heilbronn bisher mit dem Coronavirus infiziert haben, ist von Mittwoch, 1. April, auf Donnerstag, 2. April, um 26 auf 453 gestiegen. Die Zahl der Gesundgemeldeten stieg um neun auf insgesamt 83 an. Die Zahl der Verstorbenen blieb mit acht unverändert. Die Zahl der aktuell festgestellten Infizierten beträgt demnach 362.

Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter zu Abweichungen zu den offiziellen Zahlen des Ministeriums für Soziales und Integration kommen.


Aktuelle Situation im Landkreis Heilbronn am Mittwoch, 1. April 2020

Aktuelle Zahlen

Die Gesamtzahl aller Personen, die sich im Landkreis Heilbronn bisher mit dem Coronavirus infiziert haben, ist von Dienstag, 30. März, auf Mittwoch, 1. April, um 21 auf 427 gestiegen. Die Zahl der Gesundgemeldeten stieg um 18 auf insgesamt 74 an. Außerdem sind drei weitere Personen verstorben. Es handelt sich um zwei Männer und eine Frau, alle waren über 79 Jahre alt. Die Zahl der Verstorbenen erhöht sich damit von fünf auf acht. Die Zahl der aktuell festgestellten Infizierten beträgt demnach 345.
 
Telefonische Beratungen der Beratungsstelle für Familie und Jugend während der Corona-Krise 
Die geltenden Kontakteinschränkungen während der Corona-Krise führen dazu, dass die Beratungen der Beratungsstelle für Familie und Jugend zurzeit nur per Telefon oder E-Mail stattfinden können. 
 
Alle Beratungsdienste für Eltern, Kinder und Jugendliche stehen weiterhin zur Verfügung. Dies betrifft die Erziehungs- und Familienberatung, die Fachstelle JuMäX (Hilfe bei sexuellem Missbrauch), die Schwangerenberatung, die Koordinationsstelle Frühe Familienhilfen und den Fachdienst Trennung, Scheidung, Umgang.
 
Über alle Angebote und Kontaktdaten der Ansprechpartner können Sie sich auf der Homepage des Landratsamtes Heilbronn www.landkreisheilbronn.de unter dem Suchbegriff „Beratungsstelle für Familie und Jugend“ informieren. Die Beratungskräfte sind telefonisch und per E-Mail erreichbar, die Nummer des Sekretariats lautet 07131 994-338. 
 

Aktuelle Situation im Landkreis Heilbronn am Montag, 30. März 2020

Aktuelle Zahlen

Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten im Landkreis Heilbronn ist von Freitag auf Sonntag von 328 auf 342 gestiegen. 44 Personen davon sind inzwischen wieder gesund gemeldet worden, fünf sind verstorben.

Außerbetriebsetzung von Fahrzeugen auch ohne Termin möglich

Aufgrund der aktuellen Schließung öffentlicher Behörden im Zuge der Coronakrise sind Besuche bei den Zulassungsstellen der Stadt Heilbronn und des Landkreises Heilbronn momentan nur nach Terminvereinbarung möglich. Eine Ausnahme bilden ab Dienstag, 31. März 2020, Außerbetriebsetzungen von Fahrzeugen. Diese können nun auch ohne Termin vorgenommen werden. Voraussetzung dafür ist, dass alle benötigten Unterlagen vollständig und im Original mitgebracht werden. Dies sind der gültige Personalausweis oder Reisepass, die Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein), die unveränderten, noch gesiegelten Kennzeichenschilder und bei Verschrottung des Fahrzeuges zusätzlich der Verwertungsnachweis. Die Außerbetriebsetzung eines Fahrzeuges kostet 7,50 Euro. Der Betrag sollte nach Möglichkeit kontaktlos per EC-Karte beglichen werden.

Die Zulassungsstellen weisen ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei der Außerbetriebsetzung ohne Termin um ein zusätzliches Angebot handelt. Ein Anspruch auf Bedienung besteht nicht. Während der Öffnungszeiten ist nur eine bestimmte Anzahl an Außerbetriebsetzungen möglich. Bei Überlastung kann der Service eingestellt werden. Außerdem sind Zutrittsbeschränkungen möglich, um große Menschenansammlungen zu vermeiden.

Alle anderen Zulassungsvorgänge können weiterhin nur nach Terminvereinbarung bearbeitet werden. Informationen dazu sind unter www.landkreis-heilbronn.de abrufbar.


Aktuelle Situation im Landkreis Heilbronn am Freitag, 27. März 2020

Aktuelle Zahlen

Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten im Landkreis Heilbronn ist von Donnerstag auf Freitag von 294 auf 328 gestiegen. 44 Personen davon sind inzwischen wieder gesund gemeldet worden, fünf sind verstorben. 
 
Pflegeheim in Eppingen steht unter Quarantäne
In Eppingen verstarb am Dienstag, 24. März 2020, eine über 80-jährige Bewohnerin eines Pflegeheims am Coronavirus. Sie ist der fünfte Todesfall im Landkreis. Ein weiterer Bewohner wurde positiv getestet. Daraufhin hat die Stadt Eppingen in Absprache mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Heilbronn am Mittwoch, 25. März 2020 die Quarantäne für das Pflegeheim angeordnet. Diese beträgt 14 Tage. In dieser Zeit dürfen die Bewohnerinnen und Bewohner das Pflegeheim nicht verlassen und auch keinen Besuch empfangen. Die getroffenen Maßnahmen entsprechen dem Vorgehen im Altenpflegeheim in Bad Rappenau. 
Zwanzig weitere Bewohnerinnen und Bewohner wurden beprobt, die Ergebnisse liegen noch nicht vor.
 
Virenbelastete Abfälle 
Während sich in der aktuellen Situation im Normalfall für Haushalte keine Änderungen bei der Abfallentsorgung ergeben, ist besondere Sorgfalt dort geboten, wo virenbelastete Abfälle anfallen. 
 
Abfälle aus Quarantäne-Haushalten und Arztpraxen müssen in stabilen Kunststoffsäcken gesammelt und dann fest verknotet in der Restmülltonne entsorgt werden. Dazu zählen nicht nur Hygieneartikel wie Taschentücher, Einwegwäsche, oder Wischlappen, sondern auch Abfälle, die normalerweise nicht über den Restmüll entsorgt werden, wie Altpapier, Verpackungen und häusliche Bioabfälle.  Diese virenbelasteten Abfälle dürfen keinesfalls lose in die Abfallbehälter gegeben oder neben den Abfallbehältern abgestellt werden. Glas- und Pfandverpackungen sowie Elektro- und Elektronikabfälle, Batterien und Schadstoffe sollen nicht über den Hausmüll entsorgt werden. Die Entsorgung soll frühestens fünf Tage nach Aufhebung der Quarantäneanordnung über die üblichen Wege erfolgen. 
 
Diese Vorsichtsmaßnahmen sind nötig, um die Gesundheit insbesondere der Mitarbeiter der Entsorgungsunternehmen nicht zu gefährden. Für alle anderen Haushalte, die nicht unter Quarantäne stehen, gilt weiterhin das Gebot der Mülltrennung. 


Aktuelle Situation im Landkreis Heilbronn am Mittwoch, 25. März 2020

Aktuelle Zahlen

Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten im Landkreis Heilbronn ist von Montag auf Dienstag von 197 auf 212 gestiegen. 14 Personen sind inzwischen wieder gesund gemeldet worden. Außerdem wurde der vierte Todesfall bekannt. Es handelt sich um eine über 80 Jahre alte Frau. Sie war Bewohnerin im betroffenen Altenpflegeheim in Bad Rappenau und befand sich in stationärer Behandlung.

Entsorgungszentren, Recyclinghöfe und Häckselplätze nur in dringenden Fällen nutzen – Schadstoffsammlungen finden statt Der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises tut derzeit alles Mögliche, um seine Entsorgungseinrichtungen in Eberstadt und in Schwaigern-Stetten, die Recyclinghöfe, Häckselplätze und Erddeponien weiterhin geöffnet zu halten. Kunden sollten aber Anlieferungen auf dringende Fälle beschränken, wie zum Beispiel Haushaltsauflösungen. Zum Schutz vor Ansteckungen sowohl der Kunden wie auch des Personals ist es jedoch erforderlich, dass Kunden die allgemeinen Verhaltensregeln (2-Meter-Abstand) einhalten und auch den Anweisungen des Personals strikt folgen. Da ab sofort nur noch eine begrenzte Zahl von Anlieferern gleichzeitig auf das Gelände darf, sollten sich Kunden auf längere Wartezeiten einstellen. Außerdem sollte die Bezahlung in den Entsorgungszentren und auf der Deponie Heuchelberg ausschließlich mit EC-Cash erfolgen. Ausnahmen sind die kleineren Deponien, auf denen diese Möglichkeit nicht besteht. Schadstoffsammlungen finden wie geplant statt, allerdings unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen.

Durch die derzeitige Lage kann es jederzeit zu kurzfristigen Änderungen kommen. Es ist deshalb empfehlenswert, sich vorab immer auf der Homepage des Landkreises über den aktuellen Stand zu informieren (www.landkreis-heilbronn.de/aktuelles-awb). Der Abfallwirtschaftsbetrieb weist ausdrücklich darauf hin, dass seine Einrichtungen nur den Bewohnerinnen und Bewohnern des Landkreises Heilbronn zur Verfügung stehen und die Einhaltung dieser Vorgabe auch kontrolliert wird.

Fragen zum Umgangsrecht bei getrennt lebenden Eltern

Aufgrund der grundlegenden Einschränkungen sozialer Kontakte stellt sich für viele getrennt lebende Eltern momentan die Frage, wie mit den bestehenden Umgangsregelungen für gemeinsame Kinder umgegangen werden soll. Der Fachdienst Trennung, Scheidung, Umgang des Jugendamtes im Landkreis Heilbronn weist darauf hin, dass prinzipiell auch in der derzeitigen Situation das Recht des Kindes auf Umgang mit beiden Elternteilen bestehen bleibt und die bisher getroffenen gerichtlichen Regelungen und außergerichtlichen Vereinbarungen ihre Gültigkeit behalten. Das Umgangsrecht wird wegen der derzeit angeordneten Kontakteinschränkungen nicht außer Kraft gesetzt. Natürlich können Eltern die Umgangszeiten aufgrund der aktuellen Umstände ändern, wenn dies einvernehmlich geschieht. Dabei gilt es allerdings zu berücksichtigen, dass nicht absehbar ist, wie lange der momentane Zustand andauern wird. Eine komplette Umgangsaussetzung ist daher für alle Seiten keine zufriedenstellende Lösung. Eine Möglichkeit für alternative Kontaktmöglichkeiten können zum Beispiel vermehrte (Video-)Telefonate sein. Sollte die Sorge bestehen, dass das gemeinsame Kind beim anderen Elternteil nicht hinreichend vor anderen sozialen Kontakten geschützt sein könnte, sollten mögliche Lösungen direkt mit dem Ex-Partner besprochen werden. Wenn gemeinsam keine Einigung über die momentane Umgangsregelung gefunden werden kann, können die Fachkräfte vom Fachdienst Trennung, Scheidung, Umgang des Landkreises keine Entscheidung für die beteiligen Personen treffen. Diese Angelegenheit müsste dann familiengerichtlich geklärt werden. Allerdings stehen die Gerichte in der momentanen Situation nur für Notfälle zur Verfügung, sodass eine schnelle Entscheidung nicht möglich ist.


Aktuelle Situation im Landkreis Heilbronn am Montag, 23. März 2020

 Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten im Landkreis Heilbronn ist am Wochenende von 135 auf 187 gestiegen. Insgesamt sieben Personen sind inzwischen wieder gesund gemeldet worden. Am Freitag wurde außerdem der dritte Todesfall bekannt. Es handelt sich um eine über 90 Jahre alte Frau.
 
In begründeten Verdachtsfällen werden auch weiterhin Tests durchgeführt. Da die Laborkapazitäten und das Testmaterial knapp werden, ist es wichtig, dass ein Arzt oder eine Ärztin die Einschätzung trifft, ob ein Abstrich tatsächlich notwendig und sinnvoll ist. Testen lassen kann sich deshalb nur, wer eine Überweisung vom Arzt erhalten hat.
 
Personen, die sich auf das Coronavirus haben testen lassen, bleiben in jedem Fall in häuslicher Absonderung bis das Ergebnis vorliegt. Es kommt leider immer wieder vor, dass Menschen sich testen lassen, anschließend aber nicht zuhause erreichbar sind, um das Ergebnis mitzuteilen. Sie tragen so möglicherweise zu einer weiteren Ausbreitung des Virus bei.
 
In diesem Zusammenhang wird nochmals auf die seit Samstag geltende Allgemeinverfügung zur häuslichen Absonderung verwiesen. Den Infizierten und Kontaktpersonen ist es untersagt, die Wohnung ohne ausdrückliche Zustimmung des Gesundheitsamtes zu verlassen. Dies gilt natürlich nicht, wenn ein Verlassen der Wohnung zum Schutz von Leben oder Gesundheit zwingend erforderlich ist (z. B. Hausbrand, medizinischer Notfall).
 
Wer sich nicht an die Auflagen der Allgemeinverfügung hält, kann mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft werden. 
 
Koordinationsstelle Frühe Familienhilfen auch weiterhin erreichbar

 
Die Koordinationsstelle Frühe Familienhilfen im Landratsamt Heilbronn bietet auch weiterhin Hilfe und Unterstützung in Belastungssituationen an. Allerdings findet die Beratung in der aktuellen Situation vorwiegend telefonisch statt. 
 
Die Beratungsstelle unterstützt (werdende) Mütter und Väter frühzeitig  und vermittelt verschiedene Hilfsangebote. Sie arbeitet dabei mit Familienhebammen sowie Familien-, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen zusammen, die in besonderen Lebenssituationen schon ab der Schwangerschaft begleitend zur Seite stehen können.  
 
Die Koordinationsstelle Frühe Familienhilfen ist telefonisch erreichbar unter 07131 994-7030 oder per Mail an Fruehe.Familienhilfen@landratsamtheilbronn.de. 
 

Aktuelle Situation im Landkreis Heilbronn am Samstag, 21. März 2020

 Aktuelle Zahlen

Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten im Landkreis Heilbronn ist von Donnerstag auf Freitag von 115 auf 135 gestiegen. Fünf Personen sind inzwischen wieder gesund gemeldet worden. Am Freitag wurde außerdem der zweite Todesfall bekannt. Es handelt sich um einen über 80 Jahre alten Mann, der sich in stationärer Behandlung befand. 

 „Platte Löwenstein“ gesperrt 

Die weithin bekannte und bei Motorradfahrern beliebte Aussichtsplattform an der B 39 bei Löwenstein ist bis auf Weiteres gesperrt. Grund dafür sind große Menschenansammlungen, zu denen es trotz der momentan geltenden Verbote nach wie vor gekommen ist.  
 
Infizierte Person im Landratsamt  

Im Landratsamt Heilbronn gibt es inzwischen auch eine mit dem Coronavirus infizierte Person. Der infizierte Mitarbeiter und jegliche Kontaktpersonen befinden sich in häuslicher Absonderung. Da ein Großteil dieser Personen im Bereich der IT arbeitet, wird die Arbeit im Landratsamt in der momentanen Krisensituation zusätzlich erschwert. 
 
Termine in der Kfz-Zulassungsstelle 

Aufgrund der aktuellen Situation wird in der Kfz-Zulassungsstelle momentan ausschließlich mit Terminvereinbarung gearbeitet. Es ist nur ein eingeschränkter Service möglich, der in erster Linie für systemkritische Infrastruktur (Ärzte, Krankenwagen, Entsorgungsfahrzeuge usw.), dringend benötigte gewerbliche Zulassungen (Lieferfahrzeuge, Straßenbau usw.) und private Fahrzeuge für Versorgungsfahrten gedacht ist. Nicht dringend notwendige An- oder Abmeldungen, Ausfuhr- und Kurzzeitkennzeichen sowie Motorräder und Adressänderungen sollten wenn möglich auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Außerdem kann pro Termin nur ein Vorgang (maximal eine Abmeldung mit einer Zulassung) bearbeitet werden.